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Berastagi – staubige Strassen, Vulkane & Passionsfrüchte

„Hast du den Vulkan gesehen?“ fragte ich als Mischa von der Dachterrasse unseres Homestays zurückkam.

„Den Vulkan?! Wir sind umzingelt von den Dingern.“

Sechs Vulkane zählten wir bei einer kurzen 360° Drehung. Und einen davon haben wir bestiegen - unseren allerersten Vulkan! In einer kurzen zweistündigen Wanderung. Immer schön der Schwefelwolke nach.

Von der Dachterrasse unseres Homestays hatten wir eine wunderbare Aussicht auf einen der gefährlichsten von 130 aktiven Vulkanen des Inselreiches Indonesien. Dieser bricht fast täglich aus, spuckt Asche, Steine & Lawa.

Bei unserem usprünglichen Vorhaben, das verlassene Geisterdorf am Fusse des Vulkans zu besuchen, siegte dann doch der Verstand. Ja Mamis, wir haben eure Stimmen ganz laut in unseren Köpfen gehört. Wahrscheinlich hat auch der Besuch im Überwachungszentrum einige Kilometer weit vom Vulkan weg, seinen klitzekleinen Teil dazu beigetragen. Dort wurden wir freundlich empfangen uns uns wurden Bilder von letzter Nacht gezeigt, in der er Lava gespuckt hat. 

Zwei Monate später sassen wir dann in einem Warung, einem einheimischen Restaurant, irgendwo in an den Ufern der grössten Flusses Borneos und sahen in den News wie genau dieser Vulkan heftig eruptierte und die ganze Stadt mit einer Ascheschicht eindeckte. 

Berastagi bedeutet übersetzt „Reiskammer“. Nach unserem üblichen Schlendern am Markt, vorbei an den Secondhand Klamotten aus der Kleidersammlung, sonnengetrockneten ‚frischen’ Fischen hin zu unserer Lieblingsabteilung: den Früchten & dem Gemüse, wissen wir auch wieso - dank dem vulkanischen Boden gedeiht hier alles Erdenkliche in tausend Farben in Hülle & Fülle. Wir haben uns dann gleich mal mit einem Kilo Passionsfrüchten eingedeckt, für umgerechnet 0.70 CHF.

Täglich zog es uns also an den kunterbunten Markt, wo wir uns mit Früchte Frühstück eindeckten. Auf dem Weg dorthin sammelten wir neue Eindrücke auf den staubigen Strassen. Auf diesen wird auch noch echtes Strassenfussball gespielt. Und nebenan verrichtet der Barber sein Handwerk. Da liess sich Mischa nicht zweimal bitten. Mitgeschleppte Rasierklingen machen in Indonesien gerade wohlverdienten Urlaub in unserem Gepäck. 

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Hier geht's dann schon mal zum Sumatra Video.

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