Indonesien, Java, Postcards, Unsere Weltreise

Yogyakarta – Tempel Überdosis auf Java

Es war bereits dunkel, als wir auf Java landeten. Doch wir erkannten sofort, dass Java eine ganz andere Geschichte ist als Sumatra. Die Strassen waren mehrspurig, ordentlich geteert & Leuchtreklamen erhellten die Nacht. Sumatra hat uns mit seiner Wildnis beeindruckt und nun würde uns Java mit der vollen Ladung Kultur überzeugen.

In Java angekommen, haben wir uns gleich mal eine Überdosis Tempel gegeben. Wer schon länger in Südostasien unterwegs war, der weiss wovon wir sprechen. Doch nach drei Wochen Natur pur auf Sumatra war diese kulturelle Abwechslung mehr als willkommen.

Um 5 Uhr morgens läuft „Yellow“ von Coldplay an – unser Wecker, mit dem wir immer wieder an unsere Zeit in Tokyo zurück träumen. Im Halbschlaf packen wir den Rucksack: Wasser, Kamera, Sonnencreme, Mückenspray, Sonnenbrille & Pullover für die Fahrt. Wir schwingen uns auf den Roller und fahren Richtung Prabanan Tempel.

Manövrierend durch den Grossstadtverkehr, entlang grüner Reisfelder und vorbei an morgendlichem Marktgeschehen, kamen wir beim Tempel und waren noch ganz alleine da. Soll doch jemand sagen Morgenstund sei ungesund...

Am Vortag hatten wir bereits den grössten buddhistischen Tempel der Welt besucht: Borobodur.

Es ist immer wieder unglaublich zu sehen, was der Mensch schon vor hunderten von Jahren hier hingestellt hat. Und sich vorzustellen wie die Architekten dieses wundervollen Tempels vom Himmel herabschauen und sich fragen, wieso alle Besucher mit ihren Stöcken in der Hand rumlaufen, die sie in alle Himmelsrichtungen in die Luft halten und anlächeln.

Für Andrina war es bereits das dritte Mal beim Borobodur – das erste Mal war 2008. Über die Jahre haben sich einige Dinge geändert, vor Allem aber die Eintrittspreise und die Menschenmassen. Der Eintritt liegt bei stolzen 30 USD (10 USD 2008) und man muss noch tiefer in die Tasche greifen, wenn man den Tempel zum Sonnenaufgang sehen möchte.

Zum Sonnenaufgang kamen wir allerdings sowieso nicht aus den Federn. Wir fuhren aber um 6 Uhr morgens los um spätestens um 8 Uhr dort zu sein. Genau richtig, sodass die Sonnenaufgangs Besucher schon weg sind aber alle anderen Spätaufsteher noch nicht da. Ja, es gibt eben ein paar Dinge, die man gelernt hat, nach mehr als einem Jahr unterwegs. Und so vieles mehr werden wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort auch noch dazu lernen.

Wusstest du schon, dass wir einen eigenen You-Tube Kanal haben, wo wir jeweils unsere Videos bereitstellen?

Hier geht's dann schon mal zum Java Video.

Und falls du uns auf Instagram noch nicht folgst, dann wird es heute höchste Zeit.